Ob ich das Foto in meinem Facebook- oder Instagram-Feed gesehen habe, weiß ich gar nicht mehr genau. Da es sich ohnehin um ein Bild aus Berlin handelte, habe ich nach meinem innerlichen Luftsprung nicht weiter darüber nachgedacht; andernfalls wäre ich sicherlich selbst sofort zum Tatort gestürmt, um mich zu erkundigen, wann es denn los geht mit den deutschen Erdbeeren. Schon seit Kindeszeiten sind deutsche Erdbeeren etwas Besonderes für mich: Habe ich früher noch auf dem Land gewohnt, sind wir mit der Familie Jahr für Jahr gen Erdbeerfelder gefahren und haben uns dort Tupper-Dosen, Taschen und Münder vollgestopft mit den süßen Früchten. Zu Hause hat meine Mutter dann Erdbeermarmelade gekocht und Erdbeerkuchen gebacken, was das Zeug hält – ohne, dass irgendjemand aus der Familie je von Erdbeeren genug bekommen hätte. Heute, in der Stadt, freue ich mich deshalb umso mehr über die erdbeer-geformten Verkaufsstände. Weil sie mich an Nachmittage unter der…
Ob Kartoffeln mit Senfeiern, Fischstäbchen oder Apfelpfannkuchen: Es gibt diese typischen Gerichte, die scheinbar ein Leben lang Kindheitserinnerungen in uns wecken. Weil sie schmecken wie das Gefühl, nach…
Mit Rhabarber ist es eigentlich wie mit jedem Obst und Gemüse, das nur für kurze Zeit Saison hat – ich denke da an Spargel, Erdbeeren, Bärlauch und Zwetschgen beispielsweise: Erst mal laufe ich im Supermarkt blind ein paar Tage bis Wochen lang daran vorbei. Auch sämtliche Blogposts und Rezepte in Zeitschriften, die bereits mit dem jeweiligen Gemüse/Obst veröffentlicht werden, ignoriere ich zunächst mal eine Zeit lang. Wahrscheinlich, habe ich jetzt die Schlussfolgerung daraus gezogen, weil ich einfach nicht wahrhaben will, dass schon wieder ein ganzes Jahr vergangen ist. Aber gut – let’s face it: Es ist Rhabarbersaison! Und die liebe ich. Also schnell ran an den Kochtopf! Es gibt: French Toast mit Rhabarber-Himbeer-Kompott!
Die Inspiration für meine Food-Beiträge auf dem Blog hole ich mir meist vom fertigen Foto. In der Regel sehe ich die Bilder nämlich schon vor meinem geistigen Auge…
Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie viele Menschen noch niemals den Begriff „Chia“ gehört haben. Ob als Samen in mein Müsli gemischt, über Salat gestreut oder als Topping von Pfannkuchen und Desserts, verwende ich das „Superfood“ regelmäßig und gerne in der Küche. Passend zum gestrigen Super-Sonnen-Samstag habe ich mich zum ersten Mal an einem Chia-Pudding mit Mangopüree, Himbeeren und Kokos versucht – und war auf Anhieb so überzeugt, dass das Rezept hier nicht lange auf sich warten lassen soll!
Um während der kalten Monate die Sonne sehen zu können, sich morgens in kurze Hosen zu werfen und die Füße ins Meer zu tauchen, braucht man nicht nach…


